Montag, 23. September 2013

Buchvorstellung {Bayrische Tapas} Weißblaue Appetithappen – pikant und süß

Heute gibt es wieder eine Kochbuchvorstellung. Bevor ich aber damit anfange, noch kurz etwas über die beiden Autoren Florian Lechner und Tanja Timme. Florian Lechner ist Chefkoch in seinem Landhotel Moarwirt bei Dietramszell. Er verbindet die bayrische Küche mit Moderne. Tanja Timme ist dabei seine rechte Hand.
Zusammen übertragen sie, inspiriert von spanischen Tapas, die bayrische Küche ins Häppchen-Format.

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Bei diesem Kochbuch erkennt man sofort, dass es sich um ein bayrisches Buch handelt. Das Design ist außen und auch im inneren Teil in den bayrischen Farben blau-weiß gehalten. Das finde ich persönlich schon mal sehr ansprechend.

Die Rezepte wurden grob in drei Kapitel geteilt: Kalt und pikant; Warm und herzhaft und süß und verführerisch. Auf den letzten Seiten befinden sich noch Vorschläge für Tapas-Menüs.

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Zwischen den Rezepten findet man Infos über den Biergarten, über Weißwurst und Brezen, über Bayrisches Brauchtum, über das Oktoberfest und über Dirndl und Lederhosen. Das finde ich sehr interessant zum lesen und ist eine tolle, zum Thema passende Abwechslung zu den Rezepten.

Witzig finde ich das kleine Bayrisch-Hochdeutsch Wörterbuch auf einer der letzten Seiten. Dort werden Bayrische Begriffe, wieGangerl, Haxn oder Reindl ins Hochdeutsche übersetzt.

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Die Rezepte sind übersichtlich, mit einer blaufarbigen Zutatenliste gestaltet. Zubereitungszeit und Getränketipps (meistens Wein oder Bier) stehen ebenfalls dabei.
Zu jedem Gericht gibt es ein Foto, auf dem die bayrischen Tapas ansprechend drapiert und appetitanregend fotografiert wurden.
Um die Tapas auch zu Hause so hübsch anrichten zu können, gibt es hinten im Buch noch ein paar Tipps zum servieren.

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Rezeptbeispiele:

  • Gänseblümchen-Gnocci
  • Fleischpflanzerl im Laugensemmelmantel
  • Panna Cotta von Heut und Kamille

 

 

pro: contra:
- außergewöhnliche Rezepte - einige Rezepte gewöhnungsbedürftig
- tolle Fotos - ungenaue Zeitangaben
- wissenswertes über Bayern zwischen den Rezepten
- Serviertipps

 

Nachgekocht: Karotten-Steckerlfisch

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Mit a bisserl Fingerspitzengefühl ganz schnell fertig und gut vorzubereiten.

Zutaten:

  • 4 Babykarotten mit Grün
  • 200g Saiblingsfilet ohne Haut und Gräten (oder z.B. Zander, Lachsforelle etc.)
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 25g geklärte Butter
  • Butter zum einfetten

1. Die Karotten schälen und das Grün bis auf 5 mm abschneiden. Bissfest blanchieren, in Eiswasser abschrecken und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

2. Das Saiblingsfilet in 4 gleich große Stücke schneiden. Die Stücke zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie mit der Hand leicht plattieren.

3. Den Backofen auf 100°C vorhiezen. Ein Backblech einfetten. Die plattierten Saiblingsstücke leicht um die blanchierten Karotten wickeln und auf das Backblech legen. Die Steckerlfische salzen, pfeffern und mit der geklärten Butter bestreichen. Im Backofen auf mittlerer Schiene 10 Minuten garen lassen.

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Die Karotten-Steckerlfische schmeckten gut. Nur leider stimmten die Zeitangaben gar nicht. Zubereitungszeit sollte 10 Minuten dauern und die Garzeit ebenfalls 10 Minuten. Schon allein die Karotten schälen und blanchieren dauerte seine Zeit, genauso wie den Fisch um die Karotten zu wickeln. Ich hatte Lachs benutzt, der länger als 10 Minuten im Ofen brauchte. Insgesamt benötigte ich um die 45 Minuten für die Karotten-Steckerlfische.

Bei mir gabs übrigens Pommes dazu, wie ihr auf den Fotos sehen könnt Zwinkerndes Smiley

 

Das Buch ist erschienen im blv Verlag und HIER kann man es kaufen.

1 Kommentar:

  1. Bin gerade rein zufällig via Google auf deinem Blog gelandet und finde ihn super! Das Rezept sieht seehr lecker aus!

    LG
    Melli
    http://chic-and-cushy.blogspot.de/

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