Montag, 25. November 2013

In der Weihnachtsbäckerei: Weihnachtsstollen

Wer michauf meiner Facebookseite auch verfolgt, hat schon gesehen, dass ich letzte Woche von Alnatura ein tolles Überraschungspaket zugeschickt bekam. Es war total liebevoll verpackt und voll mit leckeren Backzutaten und noch ein paar andere Leckereien. Besonders gefreut hab ich mich auch über den Adventskalendertee. Wer nochmal sehen will, was drin war - HIER gehts zum Facebook-Post. 

Aber nun zur ersten Leckerei: Ein Weihnachtsstollen. Warum ich das Rezept jetzt schon poste? Weil der Stollen noch ein paar Tage, oder besser gesagt Wochen durchziehen sollte. Je länger er zieht, desto leckerer schmeckt er am Schluss.
Gefunden habe ich dar Rezept übrigens HIER bei Chefkoch.


Zutaten für einen großen Stollen:

  • 300 g Rosinen
  • 3 EL Rum
  • 540 g Weizenmehl
  • 90 g Zucker
  • 85 g Butterschmalz
  • 250 g Butter
  • 50 g Zitronat
  • 50 g Orangeat
  • 120 g gemahlene Mandeln (z.B. von Alnatura)
  • 30 g Marzipan Rohmasse (z.B. von Alnatura)
  • 1/2 TL Salz
  • Schale von 1 Zitrone (oder Zitronenschale von Alnatura)
  • 1/2 TL gemahlene Muskatblüte, oder Stollengewürz
  • 140 ml Milch
  • 2 Würfel frische Hefe
  • 100 g Butterschmalz
  • 75 g Zucker
  • 100 g Puderzucker
Die Rosinen in eine Schüssel füllen und mit dem Rum vermischen. Über Nacht stehen lassen.
Die Zutaten am nächsten Tag früh genug vom Kühlschrank nehmen, alles abwiegen und so lange stehen lassen, bis alles Zimmertemperatur hat.


Die Hälfte der Milch lauwarm in der Mikrowelle erwärmen und in eine große Schüssel geben. Die Hefe hineinbröseln und mit einer Gabel glatt rühren. 1 Prise Zucker und 3 EL Mehl hinzugeben und verrühren. Abgedeckt an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.

Restliches Mehl, Muskatblüte, Zitronenschale, Zucker, Salz, restliche Milch, Butterschmalz, Butter, Mandeln und Marzipan zum Teig geben und alles gut mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten.

Den Teig auf die Arbeitsfläche geben, etwas flach drücken. Zitronat, Orangeat und Rosinen in die Mitte geben und alles mit den Händen gut verkneten. Am Besten schmeckt es, wenn ihr Zitronat und Orangeat am Stück kauft und selbst schneidet. Das gabs bei mir im Naturkostladen. Wenn ihr es bei euch nirgens findet, kann man es auch im Internet bestellen. Außerdem kann man Reste problemlos, gut verschlossen, bis zum nächsten Jahr aufbewahren.
Den Teig eine Stunde lang gehen lassen.

Nun aus dem Teig einen Stollen formen. Dazu etwas Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen. Aus dem Teig ein Rechteck formen. Mit einem Nudelholz längs in der Mitte eine Mulde drücken und eine Seite etwas flacher ausrollen. Diese Flache Seite bis über die Mitte zusammenklappen. Nun noch etwas mit den Handkanten nachformen und den Stollen diagonal auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Damit der Stollen während dem Backen nicht zu sehr auseinander läuft, bastelt noch eine "Form aus Alufolie". Dazu ein langes Stück Alufolie abreißen, der Länge nach 2 - 3 mal falten, wie einen Ring um den Stollen wickeln und befestigen.

Den Stollen im vorgeheizten Backofen auf 175°C Umluft ca. 1 Stunde lang backen.


Den noch heißen Stollen mehrmals mit flüssigem Butterschmalz bepinseln. Dann mit Zucker bestreuen und 2/3 des Puderzuckers darüber sieben. Abkühlen lassen und mit restlichem Puderzucker bestäuben. 

In Alufolie gewickelt sollte der Stollen mindestens 14 Tage an einem kühlen Ort lagern, bevor er gegessen wird, da er dann schön saftig wird.

Achtung beim Heben des Stollens, da er sehr leicht bricht.

Dieser Stollen war übrigens Teil meines "Post aus meiner Küche" -Pakets an Nina :)

Kommentare:

  1. Oh Yummie! habe noch nie Stollen gebacken! Deiner sieh sehr fein aus! LG :)

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  2. Hmm, so lecker. Da hätteich jetzt richtig Lust drauf. Ich habe noch nie einen stollen selber gebacken, sieht toll aus!
    LIebe Grüsse,
    Krisi
    http://excusemebutitsmylife.blogspot.com

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  3. Sieht sehr gut aus! Ich liebe das Backen in der Vorweihnachtszeit. Zu letzt habe ich Lebkuchenelche gebacken. Dazu läuft auch ein Gewinnspiel bei mir im Blog. Du kannst das "Ginger&Bread" Gewürz von Herbaria gewinnen.

    VG Anastasia

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  4. Lecker schaut er aus. Leider stehe ich nicht aus Zitronat und Orangeat. Deswegen kommen bei uns andere Varianten als die klassisch angehauchten auf den Tisch.
    Er liest sich aber sehr lecker, auch für mich ;-)

    Gruß,
    Jens

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  5. Hallloo .. mah so ein tolles Rezept. Ich habe gerade auf meinem Blog ein Blogevent "KEKS'in around the Christmas Time" laufen. Magst du da vielleicht mitmachen? Hier findest du mehr darüber: http://www.genusskochen.com/2013/11/blog-event-keksin-around-christmas-time.html
    lG Doris

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Ich freue mich über jeden Kommentar von euch und gehe auch bei Fragen darauf ein. Da ich aber nicht ständig online bin, kann es etwas länger dauern, bis die Kommentare freigeschaltet und beantwortet werden.

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