Donnerstag, 12. Dezember 2013

{Rezension} Mein Hüttenkochbuch

Die Autorin Susi Schneider hat mich vor ein paar Wochen angeschrieben, ob ich nicht ihr Buch „Mein Hüttenkochbuch“ vorstellen möchte. Da das Kochbuch auf dem ersten Blick auf mich einen guten Eindruck machte, nahm ich das Angebot natürlich gerne an.
Ein paar Tage später hielt ich es dann in der Hand.



... ist erschienen im Rosenheimer Verlag. Die Autorin Susi Schneider hat zusammen mit ihrem Partner Wolfgang Wagner zehn Jahre lang das Spitzsteinhaus in Tirol bewirtschaftet. Dieses erreichte beim Hüttentest des DAV 2006 den ersten Platz.
Im Jahr 2010 haben sie die Bewirtschaftung auf der Hütte aufgegeben und gingen zurück ins Tal. In dieser Zeit kam Susi der Gedanke, die vielen, auf der Hütte erprobten Gerichte, in einem Kochbuch zu veröffentlichen.


 

 ISBN: 978-3-475-54194-0, gebunden, Format:  19 x 21,5 cm, 144 Seiten

Der Inhalt
(5/5 Sterne)

Die Rezepte sind gegliedert in: Suppen und Eintöpfe, Deftig speisen, Vegetarisch, Süßspeisen und Kuchen, Getränke. Jedes Kapitel beinhaltet mehrere Rezepte, meist mit Fotos.
Doch nicht alle Rezepte stammen von Susi. Es haben sich einige Hüttenwirte dazu bereit erklärt, ihre besten Rezepte zu verraten. So entstand eine schöne Mischung aus Deutschland, Österreich und Südtirol. Das finde ich persönlich toll, so entsteht auch etwas Abwechslung.

Zur Auflockerung hat der Vater der Autorin, der bayrische Autor Herbert Schneider, ein paar kleine, bayrische Gedichte und Sprüche beigesteuert.





Die Rezepte
(4,5/5 Sterne)

In „Mein Hüttenkochbuch“ finden sich 77 Rezepte auf 144 Seiten. Es gibt viele verschiedene, abwechslungsreiche Gerichte. Sei reichen von herzhaft bis süß, von Suppen bis Getränke. Da ist wirklich für jeden das passende dabei.

Jedes Kapitel hat eine eigene Farbe, in der auch die Überschrift der Rezepte gestaltet ist.
Die meisten Rezepte nehmen eine ganze Doppelseite ein. Auf der einen Seite findet man das Foto und auf der anderen Seite das Rezept. Die Zutaten stehen übersichtlich untereinander, daneben die Zubereitung. Außerdem findet man noch die Menge, für wie viele Personen das Rezept gedacht ist. Was mir fehlt, ist die Zeitangabe, weshalb ich leider einen halben Punkt abziehen muss.

Handelt es sich um ein Gericht einer anderen Hütte, steht dies direkt unter dem Rezept. Man findet dort ein Foto der Hütte, die Adresse, Betriebszeiten, Aufstieg und Besonderes. So erhält man auch gleich noch ein paar Infos über die Hütte, von der das Rezept stammt.

Rezeptbeispiele:
Wildgulaschsuppe
Lammpflanzerl
Schwammerlgulasch
Karamellisierter Kaischerschmarrn
Wildfruchtlikör



Aufmachung und Fotos
(4/5 Punkte)

„Mein Hüttenkochbuch“ macht auf mich einen hochwertigen Eindruck. Es hat einen Hardcovereinband und ein handliches Format von 19 x 21,5 cm. Die einzelnen Seiten sind etwas dicker, glatt und fühlen sich gut an. Die meisten Fotos gefallen mir sehr gut. Sie wirken professionell und sind appetitanregend gestaltet. Einige Fotos treffen aber nicht voll meinen Geschmack. Man merkt, wie hinten beschrieben, dass die Bilder nicht alle von einem Fotograf sind, sondern auch von den Hütten, von denen ein Rezept stammt, zur Verfügung gestellt wurden. Das finde ich jetzt nicht problematisch, da sie trotzdem appetitlich aussehen. Man erkennt halt, dass diese teilweise mit einer einfachen Digitalkamera fotografiert wurden.



Fazit

Insgesamt erhält „Mein Hüttenkochbuch“ von mir 13,5 von 15 möglichen Sternen.

Wer viele Rezepte von Deutschen, Österreichischen und Südtirolerischen Hütten sucht, für den ist dieses Kochbuch genau richtig. Man findet ein großes Spektrum an herzhaften und süßen Gerichten, sowie Getränken.

Kommentare:

  1. Tollen Überblick, den du über das Kochbuch gegeben hast! Das Buch klingt sehr interessant, so ein bisschen Hüttenromantik schadet ja zuhause auch nicht!! :-)
    Ganz liebe Grüße schickt dir
    Rosalie

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  2. Das Buch hatte ich mir auch schon bei Amazon angesehen, da ich diese Küche so liebe! Danke für Deinen kleinen Einblick!
    Liebe Grüße, Nadine

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Ich freue mich über jeden Kommentar von euch und gehe auch bei Fragen darauf ein. Da ich aber nicht ständig online bin, kann es etwas länger dauern, bis die Kommentare freigeschaltet und beantwortet werden.

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