Sonntag, 20. Juli 2014

Leckere Frühstücksbrötchen mit Übernachtgare

Zugegeben: ich hab noch gar nicht so oft Brot, oder Brötchen selbst gebacken. Entweder war es mir zu umständlich mit Sauerteig und Co., oder mich störte einfach dieser starke Hefegeschmack (obwohl ich den Geruch von frischer Hefe liebe!).

Doch schön langsam komme ich auf den Geschmack. Wenn man die richtigen Rezepte hat, stimmt auch der Geschmack. Aber Brot und Brötchen brauchen einfach Zeit. Dann schmecken sie auch ;) 



Vor kurzem hab ich dann bei der lieben Steph vom Blog "Kleiner Kuriositätenladen" ein Rezept mit Übernachtgare gefunden. Diese Brötchen werden von Steph liebevoll Guten-Morgen-Brötchen genannt. Das Prinzip funktioniert folgendermaßen: Am Abend wird der Teig geknetet (hier empfiehlt sich auf jeden Fall eine Küchenmaschine, oder ähnliches), über Nacht in den Kühlschrank zum gehen gestellt, am nächsten Tag dann geformt, nochmal kurz gehen lassen und dann ab in den Ofen. 
Da wir nicht alle Brötchen gleich verbrauchten, wurde der Rest eingefroren. Auch nach dem Auftauen auf dem Toaster, oder im Ofen sind die Brötchen wunderbar knusprig.




Falls ihr also gern Brötchen zum Frühstück esst, MÜSST ihr dieses Rezept einfach ausprobieren!

Ok, ich gebs zu, an der Form muss ich noch etwas arbeiten. Ich hab euch aber unten ein tolles Video eingefügt, wo das Formen dieser Brötchen perfekt beschrieben ist. 


Zutaten für 8 kleine Brötchen:

  • 180 g Weizenmehl, Type 550
  • 110 g Roggenmehl, Type 1150
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 150 g kalte Milch
  • 150 g kaltes Wasser
  • 4 g Frische Hefe
  • 8 g Salz
  • 8 g Rapsöl

Weizenmehl, Roggenmehl und Hartweizengrieß in einer Schüssel miteinander vermischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe zerbröseln und in die Mulde geben (ja, hier wirklich nur 4g ;)). Etwas Wasser hineingießen und kurz ruhen lassen, damit sich die Hefe auflösen kann. Anschließend die restlichen Zutaten hinzugeben. Alles nun für 10 Minuten in der Küchenmaschine (oder im Thermomix) zu einem glatten Teig kneten. Mit einem Geschirrtuch abdecken und über Nacht, für ca. 12 Stunden in den Kühlschrank zum Gehen stellen. 

Am nächsten Tag den Teig auf die Arbeitsfläche geben, etwas flach drücken und mit einem Spatel in 8 gleigroße Teile teilen. Hier wirklich behutsam mit dem Teig umgehen, da sonst die Bläschen wieder zerdrückt werden.
Wie man den Teig am besten Teilt und formt, damit es so schicke Brötchen werden, ist in diesem Video (klick) sehr gut beschrieben. 

Die Brötchen nach dem Formen in etwas Roggenmehl wälzen und mit dem Schluss (die Naht, die beim Formen entstanden ist) nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und abgedeckt nochmal für ca. 45 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 240°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine große Tasse halb mit kochendem Wasser füllen und auf den Ofenboden stellen. 

Die Brötchen nun umdrehen, so dass der Schluss nach oben zeigt und das Blech in den Backofen schieben und für 10 Minuten backen. Anschließend die Tasse herausnehmen und die Backofentüre kurz offen lassen, damit die Feuchtigkeit heraus kann. 
Die Brötchen nun noch für 5 - 10 Minuten weiterbacken, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben.


Kommentare:

  1. Guten Morgen, herzlichen dank für dieses leckere Rezept was ich bestimmt bald ausprobieren werde.
    Brötchen habe ich noch nicht gebacken, aber Brot schon einige male.
    Im übrigen gefällt mir dein Blog sehr, ich schau sehr häufig bei dir rein...
    Hab einen schönen Sonntag,
    lg helli

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  2. Toll Bettina! Die sehen viel toller aus, als die von jedem Bäcker. Ich glaube, ich muss mich langsam auch mal ans Semmeln backen wagen, nachdem überall so tolle Rezepte kursieren.

    Liebe Grüße,
    Lisa von Blogschokolade & Butterpost

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Ich freue mich über jeden Kommentar von euch und gehe auch bei Fragen darauf ein. Da ich aber nicht ständig online bin, kann es etwas länger dauern, bis die Kommentare freigeschaltet und beantwortet werden.

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