Freitag, 28. März 2014

{Low Carb} Walnuss Brownies

Wie jetzt? Brownies als Low Carb? Ja! Schmeckt das auch? Ja, mega lecker sogar! Und wers nicht glaubt ist selber schuld ;)

Heute hab ich meinen ersten Low Carb Kuchen gebacken. Und wenn ich ehrlich bin, ich schmecke überhaupt keinen Unterschied, im Gegensatz zu "normale" Brownies. Ich finde sie sogar ein bisschen besser. Sie sind so richtig schön saftig und klebrig. So, wie Brownies eben sein sollen

Meinen freien Tag heute hab ich also den Low Carb Brownies gewidmet. Und da sie gegen meine Erwartungen wirklich super lecker waren, gibts jetzt auch gleich noch das Rezept für euch!


Low Carb Walnuss Brownies



Zutaten für eine 15x25cm Form:

  • 55 g Butter
  • 30 g Zartbitterschokolade (am besten 70% Kakao oder mehr)
  • 30 g Kakaopulver (darauf achten, dass kein Zucker zugesetzt ist!)
  • 2 Eier
  • 1 EL Xylit Haselnuss Creme* (optional)
  • 150 g Xylit*
  • 70 g Mandelmehl*
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 g Walnüsse (ohne Schale)
Eier trennen, das Eiweiß in eine Schüssel geben und mit einer Prise Salz steif schlagen, beiseite stellen.
Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken und zusammen mit der Butter in ein Mikrowellen geeignetes Gefäß geben. Ich habe eine Hälfte 85%ige und eine Hälfte 73%ige Schoki genommen. Schokolade mit Butter in der Mikrowelle langsam schmelzen und dabei immer wieder umrühren.

Ofen auf 170°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Schoko-Buttermischung in eine Rührschüssel füllen, das Kakaopulver dazugeben und gut verrühren. Nun einen Esslöffel der Xylit Haselnuss Creme* zugeben und verrühren. Habt ihr diese Creme nicht, einfach noch 10 g Kakaopulver mit dazu geben.

Nun Mandelmehl*, Eigelbe, Xylit* und Backpulver nach und nach unter die Masse rühren. Der Teig wird dabei sehr fest.
Die Walnusskerne in der Hand zerbröseln und unter den Teig rühren.

Den Eischnee vorsichtig unterrühren, bis ein homogener Teig entstanden ist. Die Brownie- oder Auflaufform mit etwas Butter einfetten, den Teig einfüllen und schön glatt streichen.

Die Brownies nun für ca. 25 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Nach Ende der Backzeit Form aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.



Aber was ist bitte Xylit?

Xylit, oder auch Xylitol oder Birkenzucker genannt, ist ein natürlicher Ersatz für Zucker. Er schmeckt fast genau so (ich finde nur, pur im Mund löst er sich schneller auf, wie herkömmlicher Zucker und schmeckt kühl, wie Eiskonfekt), hat dieselbe Süßkraft wie Zucker und ist sehr gut zum backen geeignet.

Xylit besteht laut Nährwerttabelle auf der Verpackung zu 99,5% aus Kohlenhydrate, was mich erst einmal etwas stutzig machte. Doch nach kurzem Recherchieren fand ich heraus, dass es aus pflanzlichen Zuckeralkoholen besteht, welche der Körper kaum verwerten kann. Es hat kaum Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und ist somit auch gut für Diabetiker geeignet.


Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nachbacken dieser wirklich süchtig machenden Brownies und bin gespannt auf euer Feedback.


Da diese Brownies absolutes Soulfood sind, nehmen sie am Winter-Soulfood Event von bushcooks kitchen teil. Wenn ihr auf den Banner klickt, kommt ihr direkt zum Event ;)

* Produkte gesponsert von LCW-shop.de

Dienstag, 25. März 2014

{Low Carb} Blitzschnelle Karottensuppe mit Hack

Einige meiner Facebook-Fans haben es schon mitbekommen, denn da habe ich schon etwas angekündigt...
Hier auf meinem Blog wird es in der nächsten Zeit viele Low Carb Rezepte geben. Ein Low Carb Brot habe ich ja schon vor einiger Zeit gepostet (klick). Dieses Thema scheint gerade recht aktuell zu sein... und ich will auch den Selbsttest machen (warum, konntet ihr ja schon beim Post zum Low Carb Brot lesen). 

Zu diesem wird es auch zwei Buchvorstellungen geben und es kommt bald wieder ein Gewinnspiel ;) 
Mein "Projekt" wird auch von einem Online-Shop unterstützt, worüber ihr in den nächsten Posts noch mehr erfahren werdet.

Zwischendurch gibt es natürlich auch "normale" Rezepte. Posts, in denen es um Rezepte mit wenig Kohlenhydrate geht, werden in der Überschrift (wie bei diesem Post) mit {Low Carb} gekennzeichnet.

Und hier kommt nun das erste Rezept...


Blitzschnelle Karottensuppe mit Hack


Zutaten für 2 Personen:
  • 400 g Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Butter
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • etwas Öl
  • 300 g gemischtes Hackfleisch (oder Rinderhack)
  • 1/2 Becher Creme fraiche
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Petersilie zur Deko
Karotten schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und ebenfalls klein schneiden. Butter in einem Topf erhitzen und Gemüse für ca. 5 Minuten darin andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe ca. 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen und Hackfleisch gut darin anbraten. Es darf ruhig etwas Farbe annehmen. Pfanne zur Seite stellen.

Suppe gut pürieren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Petersilie waschen und klein zupfen. Creme fraiche in eine Schüssel füllen und mit einem Löffel kurz glatt rühren. Suppe in Schüsselchen füllen, etwas Creme fraiche einrühren, mit gebratenem Hackfleisch bestreuen und mit Petersilie garnieren.


Diese Suppe ist wirklich lecker und sättigend. Die, denen es nicht um Low Carb geht, essen einfach Baguette dazu ;)

Was haltet ihr denn von der Low Carb Ernährung? Habt ihr schon Erfahrungen damit gesammelt, oder haltet ihr sie für eine unnötige Diät, wie jede andere auch?


Montag, 24. März 2014

Eierlikör-Kirsch-Mohn Gugelhupf

Wow, was für ein tolles Wetter wir heute hatten... nicht! Am Morgen Regen, Mittag Hagel, anschließend Sonnenschein (so hätte es ruhig bleiben können!) und am Nachmittag dann auch noch Schnee! Ja, SCHNEEEE!! 

Ich hoffe, dieser lecker schmecker Gugelhupf holt den Frühling wieder etwas zurück... uns hat er jedenfalls sehr gut geschmeckt :)


Eierlikör-Kirsch-Mohn Gugelhupf


Zutaten für eine Gugelhupfform mit 2,3 Liter Inhalt:

  • 1 kleines Glas Sauerkirschen
  • 275 g Mehl
  • 5 Eier 
  • 250 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 ml Öl
  • 250 ml Eierlikör (+ 4 EL für den Guss)
  • 1 Pck. Backpulver
  • 50 g gemahlener Mohn
Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen. Den Saft, wer will zum Trinken auffangen.
Eier, 200 g Puderzucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer schaumig schlagen. Öl und Eierlikör nach und nach zugießen und gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und sieben. Nach und nach zum unterrühren.

Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen.

Die Hälfte des Teiges in eine weitere Schüssel geben. Unter eine Hälfte den Mohn heben.
Hugelhupfform etwas einfetten und mit Mehl ausstäuben. Die Teige abwechselnd in die Form füllen (je auf zwei mal, also insgesamt 4 Schichten).

Kirschen darüber verteilen und den Kuchen in den Ofen schieben und für ca. 60 Minuten backen. Ich hab den Fehler gemacht und die Kirschen unter die zweite Hälfte Teig gehoben. Deshalb sind sie nach unten gesunken. Ich denke, dass es eben besser ist, sie nur obendrauf zu verteilen. Vielleicht sinken sie dann nicht gaaanz so tief. Kuchen aus der Form stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für den Guss 50 g Puderzucker mit 4 EL Eierlikör gut verrühren. Kuchen damit bestreichen und fest werden lassen.


Am Samstag war ich übrigens bei einem Portrait-Fotografie Workshop. Ich habe endlich mal etwas mehr über die Einstellungen meiner Kamera und Bildbearbeitung gelernt. Ich muss schon zugeben, dass ich oft froh war, wenn das Licht einigermaßen gepasst hat und ein paar gute Fotos entstanden sind :D Aber dieser Workshop hat wirklich Spaß gemacht und ich konnte einiges mitnehmen.


Einen schönen Abend wünsche ich euch noch!

Dienstag, 18. März 2014

{Rezension} Grüße aus meiner Küche

Kennt ihr den Blog "Liz and Jewels", betrieben von Julia und Lisa? Zusammen mit Lars haben die beiden nun ein Kochbuch heraus gebracht.
Julia ist extra aus Brooklyn angereist, um Lisa und Lars bei diesem Projekt zu unterstützen. Lisa und Lars sind beide Diplom-Designer und arbeiten seit 2001 gemeinsam in ihrer Agentur in Münster.


Grüße aus meiner Küche

leckere Geschenke selbst gemacht


Der Inhalt

(5/5 Punkte)


In diesem Buch findet man allerhand Rezepte, die sich zum verschenken eignen und dazu passende Verpackungsideen.

Unterteilt wurden die Rezepte in den zwei Kategorien "süß" und "salzig", wobei die süßen Rezepte überwiegen.


Meiner Meinung nach das Beste in diesem Buch: Es gibt Kopiervorlagen für Etiketten. Beschriftete und unbeschriftete.

Man sieht in den Büchern immer die schönen Etiketten, mit denen die Leckereien dekoriert wurden, weiß aber nicht, wo man sie herbekommt. Dieses Problem gibt es hier nicht mehr. Einfach in den Kopierer damit, ausdrucken, ausschneiden, aufkleben und fertig... toll!



Die Rezepte

(4/5 Punkte)


Die Rezepte sind abwechslungsreich und somit lässt sich sicher für jeden Geschmack etwas finden.

Es gibt Kuchen, Marmeladen, Kekse, Soßen, Gebäckstangen und vieles mehr.
Wo ich aber einen Punkt abziehen muss, ist bei der Rezeptauswahl selbst, da im buch auch einige, bereits sehr bekannte Rezepte enthalten sind. Dazu gehören unter Anderem weiße und dunkle Schokocrossies, Kokosmakronen und Blätterteigstangen. In erster Linie geht es aber ja um Leckereien, die sich gut zum verschenken eignen und da haben Lisa und Lars genau ins Schwarze getroffen.


Rezeptbeispiele

Mandel-Kokos-Butter
Himbeer-Brownies
Pistazien-Marzipan-Kugeln
Scharfe Maissuppe
Oliven-Rosmarin Brot



Aufmachung und Fotos

(5/5 Punkte)


Die Gestaltung des Buches ist einfach Perfekt. Manche Rezepte sind als Grafik abgebildet (wie ihr auf einem der Fotos sehen könnt), was ich eine schöne Abwechslung finde.

Die Leckereien wurden toll in Szene gesetzt und fotografiert. Schon allein beim Ansehen läuft einem das Wasser im Mund zusammen. In diesem Punkt gibt es absolut nichts zu bemängeln.



Alltagstauglichkeit

(5/5 Punkte)


Die Rezepte in diesem Buch sind sehr alltagstauglich. Sie sind schnell und einfach gemacht. Viele Zutaten hat man meist auch zu Hause, falls ein spontaner Besuch bei lieben Menschen geplant ist. So muss man sich nur noch kurz in die Küche stellen, schnell eine Leckerei zubereiten, dank Kopiervorlage schnell Etiketten kopieren, beschriften und dran gemacht.



Fazit:
Wow, Das Buch hat bei mir 19 von 20 Möglichen Punkten erreicht! 
Wer also ein schönes Buch mit kulinarischen Geschenkideen, egal ob süß oder salzig sucht, wird hier fündig.
Und um schöne Etiketten braucht ihr euch ab jetzt nicht mehr zu kümmern, denn die gibts als Kopiervorlage gleich hinten drin.

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Blogg dein Buch und dem Hölker Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Zu kaufen gibt es das Buch gleich HIER beim Verlag.

Sonntag, 16. März 2014

Eclairs gefüllt mit Himbeer-Sahne

Sicherlich kennt jeder von euch Eclairs, oder? Wenn nicht: Eclairs sind kleine Brandteig-Stangen, mit unterschiedlichen Cremes gefüllt. So ungefähr wie Windbeutel. Nur eben auf französisch ;)
Ich beobachte diese kleinen, leckeren Liebesknochen schon länger auf den unterschiedlichsten Blogs und Internetseiten. Und noch länger nahm ich mir vor, mal welche selbst zu machen. 


Zugegeben, ich hab noch nie Brandteig gemacht. Aber so schwer wie alle immer sagen war das gar nicht. Bei mir klappte es schon beim ersten Versuch. Man braucht nur einen kräftigen Arm zum rühren. Da mein Arm beinahe abfiel, musste zwischendurch Herr M herhalten. :)

Eclairs - gefüllt mit Himbeer-Sahne


Zutaten für ca. 10 Stück

  • 125 ml Wasser
  • 50 g Butter
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1 Msp. Backpulver
  • 250 ml Sahne (oder Cremefine zum schlagen)
  • 150 g Himbeeren (TK)
  • Puderzucker
Wasser, Butter, Zucker und Salz in einen Topf geben und aufkochen lassen. Vom Herd nehmen, Mehl auf Einmal hinzugeben und alles gut mit einem Kochlöffel verrühren. Es sollte ein glatter Kloß entstehen.

Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Topf wieder auf die heiße Herdplatte zurück stellen und ca. 1 Minute erhitzen. Es entsteht ein weißlicher Belag am Topfboden. Topf wieder vom Herd nehmen. Eier nacheinander hinzugeben und gut verrühren. Mit dem Eigelb das Backpulver zum Teig geben. Nach kräftigem rühren sollte nun eine klebrige Teigmasse entstanden sein. 

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Teig in einen Dressiersack mit großer Sterntülle füllen. Zehn, ca. 8 cm lange Stäbchen auf das mit Backpapier belegte Blech spritzen. Ich habs nach DIESER Videoanleitung gemacht.

Das Blech in den Ofen auf die zweite Schiene von unten geben und die Eclairs ca. 25 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Eclairs mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden. Sahne steif schlagen. Die Himbeeren in der Mikrowelle auftauen und je nach Geschmack mit etwas Puderzucker unter die Sahne heben.
Eclairs mit der Himbeer-Sahne füllen und mit Puderzucker bestäuben.


Mittwoch, 12. März 2014

Lecker Säfte aus dem Entsafter

Heute gibts mal eine Portion Vitamine, passend zum derzeitigem Frühlingswetter. Ich habe gestern wieder mal unseren Entsafter hervorgekramt, den wir vor Jahren gekauft hatten und der seit dem nicht mehr in Gebrauch war. Gestern und heute gabs also leckeren, selbst gepressten Saft :)

Heute stelle ich euch nun zwei "Rezepte" vor. Obwohl die Zutaten ähnlich sind, schmecken sie ganz unterschiedlich. Die Mengenangaben sind für 0,5 Liter Saft gedacht. Vielleicht wird es bei Manchen von euch etwas mehr Saft, da ich der Meinung bin, unser Entsafter entsaftet nicht sehr gut ;)


Birnen-Orangen-Saft


  • 4 Orangen
  • 3 Birnen
  • 1 Karotte
  • 1 EL Leinöl
Birnen und Karotten waschen und in grobe Stücke schneiden. Orangen schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Alles in den Entsafter geben. Dem Saft anschließend 1 EL Leinöl zugießen und gut umrühren, oder kurz mit dem Stabmixer durchmixen, da es sich sonst oben absetzt.


Karotten-Grapefruit-Saft

  • 3 mittelgroße Karotten
  • 1 Grapefruit
  • 2 Orangen
  • 2 Birnen
  • 1 EL Leinöl
Karotten und Birnen waschen, Grapefruit und Orangen schälen und in grobe Stücke schneiden. Alles im Entsafter entsaften. 1 EL Leinöl zugießen und gut verrühren, oder wie oben schon geschrieben kurz mit den Stabmixer durchmixen.

Donnerstag, 6. März 2014

{Rezension} Selbermach-Ideen für den Balkon

Jeder kennt es: Im Winter wirken die meisten Balkone langweilig und leer. Wenn es dann wieder wärmer wird, ist es langsam an der Zeit, dass wieder etwas Farbe und Pepp auf den Balkon kommt.
Und wem die Ideen dafür fehlen, oder wer noch ein paar Inspirationen sucht, für den ist dieses Buch gemacht:

Selbermach-Ideen 
für den Balkon



Die Autorin Eva Schneider ist Grafik- und Kommunikations-Designerin. Sie arbeitet als Art-Direktorin für Redaktionen und Agenturen. Ihre große Leidenschaft gilt dem DIY-Bereich.

Bevor es richtig mit den DIY-Ideen los geht, gibt es noch ein paar Seiten über Materialien und Grundtechniken: mit Stoff gestalten, mit Wolle filzen, mit Papier experimentieren, mit Feinbeton gestalten, mit Farbe verwandeln, mit Draht arbeiten und mit Holz bauen.
Hier wird beschrieben, was für die jeweilige Technik gebraucht wird und wie sie funktioniert.


Dann gehts endlich los mit den vielen Ideen. Gegliedert in: Pflanzenwelt, Mikrokosmos, Ordnungshelfer, Relaxzone und Nachtleben.

In der "Pflanzenwelt" geht es, wie ja der Name schon verrät, um Pflanzen. Oder besser gessagt, um die Töpfe und Gefäße, in denen Kräuter und Blumen gepflanzt werden. Aber auch findet man Deko für die Pflanzen, wie beispielsweise bemalte Holzlöffel mit Kräuternamen beschriftet, um sie in Töpfe zu stecken, oder auch Deko aus Draht.

Im Bereich "Mikrokosmos" findet man viele DIY-Ideen, die sich vor Allem für kleine Balkone mit wenig Platz eignen. Hier gibt es unter Anderem Anleitungen für Wanddeko, dekorative steine, oder mit Serviettentechnik gestaltete Holz-Schildchen.

Der Kapitel "Ordnungshelfer" beschäftigt sich damit, dass auf dem Balkon immer alles schön aufgeräumt und ordentlich ist.
Dafür wurden vor Allem Holzkisten mit den unterschiedlichsten Techniken gestaltet und an die Wand, oder an das Balkongeländer gehängt. Oder aber einfach auf Rollen, oder Beine gestellt.


In der "Relaxzone" findet man selbstgemachte Sitzgelegenheiten, wie Hocker, Sitzsäcke, oder Meditationskissen. Aber auch Anleitungen, um Sonnen- und Sichtschutz, oder Tischdecken selber zu nähen.

Im letzten Kapitel "Nachtleben" geht's um Licht. Man findet schöne Teelichthalter, oder eine dekorativ gestaltete Lichterkette mit Muffinförmchen aus Papier.


Wie ihr seht, gibt es in diesem Buch also allerhand Ideen zum selber machen für den Balkon. Aber wer aufwendige DIY-Projekte sucht, ist hier falsch. Es handelt sich nämlich größtenteils um einfache und schnelle Bastelanleitungen, ohne dass erst viel Material gekauft werden muss. Einiges an Materialien hat man bestimmt schon daheim. Die DIY-Ideen sind Schritt für Schritt und leicht verständlich erklärt. Also auch perfekt für diejenigen geeignet, die zwei linke Hände haben ;) 

Mittwoch, 5. März 2014

PiepEi - Ein Ei, das piept?

Habt ihr schon einmal was von einem "PiepEi" gehört? Also ich nicht, bis ich von Brainstream gefragt wurde, ob ich es testen will. Ich habe mir das ganze mal angeschaut und zugesagt, da ich gespannt war, wie das ganze denn funktionieren soll...

Ein paar Tage später kam dann mein PiepEi an. Entschieden habe ich mich für die Variante in Gold. Es gibt aber noch viele andere Varianten. 


Aber für was ist denn so ein PiepEi nun gut? 
Ein PiepEi ist eine Eieruhr. Nur dass man nicht die Zeit einstellt und es dann daneben steht und warten, bis der Wecker klingelt. Ein PiepEi wird zusammen mit den Eiern gekocht und wenn das Ei das gewünschte Härtegrad erreicht hat, spielt es eine Melodie.


Das Goldene PiepEi, für das ich mich entschieden habe, spielt drei Melodien für drei Härtegrade:

  • "Killing me softly" für weiche Eier
  • "Ich wollt, ich wär ein Huhn" für mittelweiche Eier
  • "Triumphmarsch" für harte Eier
Anfangs war ich doch sehr skeptisch, ob es denn wirklich so funktioniert. Denn wie bitte weiß dieses PiepEi, wann denn mein Ei jetzt weich, mittelweich, oder hart ist? Angeblich funktioniert es auch in Gebieten, wo das Wasser schon bei niedrigeren Temperaturen, unter 100°C kocht. 

Ich legte es also laut Anleitung zusammen mit drei echten Eiern in kaltes Wasser und schaltete den Herd an. Ja, es funktioniert auch, wenn man es ins kalte Wasser wirft. Hat das Wasser eine bestimmte Temperatur erreicht, ertönt ein erstes Piepen, was heißt, dass das PiepEi nun aktiviert ist. 

Jetzt heißt es nur noch warten. Nach der ersten Melodie holte ich das erste Ei raus, nach ein paar Minuten ertönte dann die zweite Melodie für das mittelweiche Ei und nochmal paar Minuten später die Melodie für das harte Ei. Um das PiepEi auszuschalten, wird es einfach zusammen mit den gekochten Eiern unter kaltem Wasser abgeschreckt.


Zusätzlich zum PiepEi erhielt ich auch noch eine Packung mit zwei "cregg&cregg". Das sind Eierschneider, Eierbecher und Serviettenringe in einem. Es befinden sich drei kleine Klingen an den Innenseiten. Man drückt es einfach auf ein gekochtes Ei, dreht es einmal kurz und schon ist die Eierschale eingebrochen (wie ihr es auf den Fotos sehen könnt). Nun muss man nur noch den "Deckel" vom Ei abheben und man kann zum löffeln beginnen.



Jetzt kam die Stunde der Wahrheit, wo es sich herausstellte, ob das PiepEi wirklich so funktioniert, wie es sollte. Und ich war wirklich überrascht, ich hatte drei perfekte Eier. Beim weich gekochtem Ei war das Eigelb noch flüssig und das Eiweiß schon fest. Ich mag es ja gar nicht, wenn das Eiweiß noch so glibbrig ist...
beim mittelweichem Ei war das Eigelb schon nicht mehr so flüssig und beim hart gekochtem Ei ist das Eigelb hart, aber noch nicht zu trocken. 


Fazit: 
Das PiepEi ist eine richtig witzige Erfindung und ich finde es auch praktisch. Und das wichtigste: Es funktioniert wirklich wie beschrieben! Es ist einfach die perfekte Eieruhr für perfekte Eier ;)
Ob man die "cregg&cregg" Eierschneider wirklich braucht, kann ich nicht beurteilen. Das muss jeder für sich selbst wissen. Ich finde es aber eine ganz witzige Idee.
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